Schläft er denn schon durch?

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… Wie ich diese Frage liebe!
Nein und überraschenderweise macht er sogar noch in die Windeln trinkt noch an der Brust! Und das mit fast drei Monaten!

Gibt es denn nichts interessanteres an einem Baby als seine Schlafgewohnheiten? Ist es nicht interessanter ob es lächeln kann, ob es schon Geräusche macht, ob es gern kuschelt, wie es sich anfühlt, wie es riecht … nein, immer die gleiche ewig einfallslose Frage “Schläft er denn schon durch?” … und das auch von Müttern, die doch um das Nervpotenzial dieser Frage bei ewiger Wiederholung wissen müssten!

Was werdet ihr am “liebsten” gefragt, wenn es um eure Kinder geht?


Die Macht der Worte!

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Konsequenz ist wichtig, liebevoll sein, loben etc.pp.

Aber in der Praxis stellt einen das als Eltern oft vor schwierige Aufgaben, die noch dazu in aller Regel ganz spontan ad hoc einer möglichst optimalen (haha!) Lösung zugeführt werden müssen … jeden Bewerber, der ein Assessment Center “besuchen” darf, setzt das an eben diesem Tag unter absoluten Stress … als Eltern steht man vor dieser Herausforderung jeden Tag … und kann dabei nicht nur die Chance auf einen neuen Job versauen, sondern gleich den Charakter und die Lebenseinstellung des eigenen Nachwuchses.
Bei der Wanderung auf dem Grat der Erziehung heißt es das Gleichgewicht halten. Die Balance zwischen menschlichem Fehler machen und wichtigem Halt geben.

Das wird mir immer wieder bei Kleinigkeiten klar. Die beiden Großen sind gerade 6 und 4 (fast 5). Ja, ein tolles Alter! ;) Vor allem die Große will verständlicherweise immer mehr mitreden, macht sich ihre eigenen Gedanken zur Welt und man kann ihr Regeln nicht mehr nur vorsetzen, sondern muss sie immer öfter erklären oder auch mal selbst hinterfragen und dann gemeinsam neu aushandeln. Das ist richtig schön und auch sehr spannend, aber mitunter auch nicht leicht. Nämlich wenn es gilt spontan die richtigen Worte zu finden, die ihre Wirkung nicht verfehlen dürfen, aber möglichst auch nicht über das Ziel hinausschießen sollen.

So aktuell beim leidigen Thema “trinken”. Sie war noch nie eine gute Trinkerin (abgesehen von Muttermilch damals, aber das zähle ich mal zum Essen ;) ). Man muss sie immer wieder daran erinnern, ihr etwas hinstellen, etc. Für Trinkspiele à la “ein Schluck für Mama, ein Schluck für Papa …” ist sie zu groß, für “laissez faire” zu klein. Dumm nur, dass sie jetzt in die Schule geht und da nicht mehr wie im Kindergarten zum Essen etwas hingestellt und darauf geachtet wird, dass auch jedes Kind etwas trinkt. Da muss sie schon selbst die mitgebrachte Trinkflasche zur Hand nehmen oder den Strohhalm in das Päckchen Schulmilch stecken. Und eben da liegt das Problem: Schulmilch sammelt sich derweil zu Hause (“Ich hab in der Pause dafür immer keine Zeit!”) und die Trinkflasche kommt oft voll wieder mit heim – und das obwohl sie in der ersten Klasse mit Erlaubnis des Lehrers sogar im Unterricht trinken dürfen!
Also hatten wir ein ernstes Gespräch über die Bedeutung des Trinkens, auch wenn man dazu keine Lust hat. Darüber, dass trinken nur bei Durst zu spät ist und so weiter. Ich hab ihr gesagt, dass mir wichtig ist, dass es ihr gut geht und ihr Körper Flüssigkeit zum denken, wachsen etc. braucht. Da weint sie plötzlich los … “Ich will doch nicht, dass du traurig bist!” Ach herrje, so scharf war das nun auch wieder nicht gemeint!

Nun haben wir die Vereinbarung, dass sie versucht, Schulmilch und Trinkflasche zu “bezwingen” … sie soll dabei an Mama denken, die ja derzeit wegen des Stillens mehr trinken muss als sonst und sich dazu auch regelrecht zwingen muss … nun prosten wir uns tagsüber als imaginär z und ich bin gespannt, was das bringt! Tschakka!


[Blogtipp] Bixi-and-Goxi

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Nach und nach möchte ich hier die vielen gern gelesenen Blogs vorstellen, die sich in meinem Feedreader tummeln vorstellen.

Den Anfang macht Bixi-and-Goxi: unter bixi-and-goxi.blogspot.com/ findet sich ihr Blog aus dem und um das Leben mit drei quirligen Kindern. Ich mag ihre Art zu schreiben und habe dort auch schon so manche Anregung für mich und meine Kids entdeckt … Oft geschmunzelt und auch das eine oder andere Mal erleichtert aufgeatmet, dass der ganz normale Wahnsinn woanders genauso tobt!



{7 Sachen}

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Immer wieder sonntags… 7 Bilder von Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig. Nach einer Idee von Frau Liebe!

Händchen gehalten


Geburtstagseinladungen zurecht geschnitten


Gefühlte Millionen Buntstifte gespitzt


Worte gelegt


Essen gekocht


Geschenk eingetütet


Fäden verstochen


Kinder, Kinder!

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Das Gefühl dürfte vermutlich jeder kennen, der hier mitliest, denn sonst hätte er/sie nicht hierher gefunden, aber ich bin heute so gefühlsduselig, dass ich auch solche Selbstverständlichkeiten für erwähnenswert halte: egal wie sehr ich es auch versuche, ein Leben ohne Kinder im allgemeinen, aber MEINE KINDER im besonderen ist für mich nicht vorstellbar.

Klar gab es ein Leben “davor” und auch das war gefüllt mit Unternehmungen, Unterhaltungen und sonstigem Zeitvertreib. Ich Dummerchen habe mich sogar auf einen Mann eingelassen dessen feste Meinung es war, nach zwei (mittlerweile erwachsenen) Kindern aus einer vorangegangenen Ehe keine weiteren Kinder zu wollen. Was bin ich froh, dass sich unsere Große damals eingeschlichen hat, denn wenn ich gewusst hätte, wie sich das Leben mit Kindern anfühlt, hätte ich keinen Partner mehr haben wollen, der keine Kinder mit mir möchte. Never!

Aber bekanntlich kommt es ja erstens anders und zweitens als man denkt und so haben wir nun mittlerweile drei Kinder, die tollsten der Welt, logisch! Und ich ertappe mich immer wieder bei dem Gedanken daran, wie das Leben “früher” war, womit habe ich meine Freizeit gefüllt, was war mir wichtig … ? Ich muss mich schon sehr anstrengen, um da gedanklich auf einen grünen Zweig zu kommen, denn meine Kinder haben mich und mein Leben so für sich eingenommen, dass der Gedanke an ein Leben ohne sie fast nicht möglich ist.

Meine Kommilitonen haben mich bedauert, dass ich weniger Zeit zum Lernen habe und bewundert, dass ich das Examen trotzdem mit recht guten Noten bewältigt habe.
Und ich habe sie bedauert …
… dafür dass sie ein schlechtes Gewissen bekamen, wenn sie “schon” 18 Uhr die Bibliothek verließen – für mich war klar, dass der Lerntag 15 Uhr endet, denn danach waren meine Kinder dran!
… dafür, dass sie eigentlich doch gar nicht wussten, wofür sie diesen ganzen Aufwand betrieben.
… dafür, dass ihnen vor einer Klausur keiner “Du schaffst das schon …!” sang.
… dafür, dass sie an viele Probleme oft sehr “verkopft” herangetreten sind, weil ihnen mitunter die Erdung daheim fehlte.
… und dafür, dass sie sonntags nicht schon kurz nach 5 Uhr den Tag begrüßen durften!

Ganz aktuell also zum Thema “Kind oder Karriere”? … KINDER … und was sich sonst eben noch ergibt!


Vorgestellt: alles neu macht der … äh … Herbst!

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Diesmal ist es nicht der Mai, sondern der Herbst, der alles neu macht.

Was denn eigentlich?

Mein Blogverhalten hier möchte ich neu gestalten … Etwas weniger bloße Ideensammlung (aber die wird es dennoch mindestens einmal wöchentlich geben) und etwas mehr persönliches … Erlebnisse, Erfahrungen, Krimskrams … alles was so in einem Leben mit mittlerweile drei Kindern so anfällt.

Drei Kinder, MEINE drei … die drei tollsten Kinder der Welt, klar, ne? … das sind Schulkind Emma (6), Quasselstrippe Jonathan (fast 5) und Trüffelfrosch Henri (knapp über Null ;) ).
Ohne diese Rasselbande kann ich mir das Leben nicht mehr vorstellen … oder nur ganz manchmal für fünf Minuten oder auch zehn ;)

Ich selbst bin derzeit in Elternzeit für (mindestens) ein Jahr und genieße es, für und mit dem Kleinsten daheim sein zu können, nachdem die beiden Großen während des Studiums in der Phase der Examensvorbereitung und des Freischusses (erster Examensanlauf) zur Welt kamen und um des Lernens Willen recht früh in die Kita “mussten” (die war aber gleich nebenan und die Erzieherinnen hätte ich mir nicht liebevoller wünschen können). In eben diesem Jahr hoffe ich eben auch etwas mehr zum Bloggen kommen zu können, lese ich doch selbst auch gern in verschiedenen Familienblogs, um Anregungen zu finden, zu lachen, Trost zu finden (weil es nicht nur mir so geht, wie’s mir mit den Kindern grade geht) …

Die Kinder sind süchtig nach Büchern (vorlesen, vorlesen, vorlesen …), Mama mag Gesellschaftsspiele und probiert sich gern an der Nähmaschine und ist im weltweiten Netz immer wieder auf der Suche nach neuem Kreativfutter für sich und die Kinderchen!


Update

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WordPress aktualisiert, sämtliche guten Vorsätze wieder aufpoliert und fest vorgenommen, mir wieder etwas Zeit für diesen Blog zu nehmen. Immerhin führe ich ihn aus nicht ganz unegoistischen Motiven, um Ideen für mich und meine Kinder hübsch übersichtlich beisammenzuhalten und immer wieder darin stöbern zu können.

Nun beleben die Sonnenstrahlen draußen Körper und Geist und nun geht es frisch ans Werk. Vielleicht nicht mehr in ganz so hoher Frequenz wie früher, dafür wieder regelmäßig … toi toi toi für mich und meinen inneren Schweinehund (eine deutsche Dogge übrigens ;) ).



50 Feedleser!

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Super, 50 Feedleser schauen hier regelmäßig vorbei!!! *freu*

Ich freue mich, wenn ihr mir Kommentare hinterlasst, wenn euch die eine oder andere Idee zum Nachmachen angelacht hat!

Viel Spaß!

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