[AdW 30/10] Legespiel

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Neulich beim Aufbau von IKEA-Regalen wurde ich immer wieder eingebremst, weil Jonathan Schrauben sortierte und Emma aus den Holzdübeln lieber Häuser legte als sie mir schnell weiterzureichen. Also lag die Idee nahe, ihnen ein eigenes Legespiel im Baumarkt “zusammenzustellen”.

Wir haben also einen Beutel Holzdübel gekauft und Unterlegscheiben in verschiedenen Größen zusammengestellt. Nun können die Kinder nach Herzenslust Bilder legen (Emma), von Mama gelegte Bilder erraten (beide) oder Dübel und Scheiben von A nach B sortieren (Jonathan).


[AdW KW 23/10] Eierkartonbaum

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Gestern und heute haben wir auf andere Weise einen Baum gepflanzt.

Man braucht:
- Eierkarton
- ggf. grüne Farbe
- Leim
- braunes (Seiden)Papier
- Bügelperlen
- Playmais
- Bilderrahmen

Anleitung:
Aus Eierkarton habe ich die Teile für die Krone ausgeschnitten (die sind bei unseren Kartons praktischerweise schön grün, sonst hätten sie noch angemalt werden müssen) und Emma hat sie zur Krone angeordnet. Dann habe ich mit Jonathan aus braunen Seidenpapierschnippseln den Stamm geklebt (vorher vorgezeichnet), dann die Krone aufgeklebt und erstmal bis zum nächsten Tag trocknen lassen. Heute haben wir dann aus Playmais Himmel, Sonne und Wiese geklebt und Emma hat Bügeperlenblümchen gesteckt, mit dem wir unser Bäumchen dann erblühen lassen haben.

Nun ziert unser Bäumchen eine Kinderzimmerwand!


[AdW KW 18/10] Zauberblumen

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Heute gibt es eine kleine Bastelei für zwischendurch. Wie schon im [Nachmachtipp] Zauberblume beschrieben, werden Blumen gebastelt.

Dazu Kreise auf etwas festeres Papier (Tonpapier o.ä.) aufzeichnen und ausschneiden (lassen). Diese dann dreimal jeweils in der Mitte falten, so dass ein Achtelkreis entsteht. Diesen Dann oben spitz oder rund zuschneiden, so dass ein Stern oder eine Blume entsteht.
Die Form auffalten und die Blütenblätter oder Zacken alle nach innen falten. Eine flache Schüssel mit Wasser füllen und die Blumen auf die Wasseroberfläche setzen. Danach gespannt zuschauen und nach kurzer Zeit beginnen die Blätter sich zu öffnen (und die Blumen gehen unter ;) ). Ich finde es schön, dabei zuzuschauen und die Kinder konnten davon nicht genug bekommen und ich musste immer wieder noch mehr neue Blümchen falten.

Man kann sich an den Blumen mit Farben natürlich auch noch kreativ austoben!

Mit den “Abfällen” habe ich Emma dann noch eine tolle Frisur “gezaubert”:


[AdW KW 40/09] Apfelmus selbst gemacht

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Heute haben wir uns daran gemacht, die ersten erntereifen Äpfel abzunehmen und zu verarbeiten.

apfelmus

Da die meisten davon nicht wirklich einlagerungsfähig aussahen, sollten sie zu Apfelmus verarbeitet werden.
Schon beim pflücken hatten die Kinder großen Spaß daran, abwechselnd die Äpfel aus dem Sack des Pflückers in den Eimer zu befördern.

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Und dann ging es ans Apfelmuskochen.

Zutaten:
- 2 kg Äpfel
- 2 Esslöffel Zucker
- Zimt
- ca. 250 ml Apfelsaft

Zubereitung:

Die Äpfel (selbst geerntet oder gekauft) vierteln und das Gehäuse sowie eventuelle Druck- und Wurmstellen entfernen. Den Zucker bei mittlerer Hitze auf dem Boden eines großen Topfes karamelisieren lassen. Die Apfelstücken hinzugeben und gut umrühren. Dann den Apfelsaft hinzugeben (der Boden muss bedeckt sein, insgesamt nicht zu viel dazugeben, die Äpfel haben selbst viel Flüssigkeit). Bei geschlossenem Deckel ca. 30 Minuten köcheln lassen. Immer wieder zwischendurch umrühren. Die Äpfel sollten zum Schluss ganz weich sein und beim Rühren zerfallen.

Die Masse kräftig umrühren und dann portionsweise mit einem Holzlöffel durch ein grobes Sieb drücken um die Schalen zu entfernen. Den so gewonnenen Apfelmus mit Zimt und Zucker abschmecken und im Topf nochmals erhitzen. Wenn er beginnt zu kochen, den Apfelmus in heiß ausgespülte Schraubgläser bis zum Rand füllen. Den Rand abwischen und den Deckel fest aufschrauben. Für 5 Minuten die Gläser auf den Kopf stellen, danach richtig herum weiter abkühlen lassen. So sollte sich der Apfelmus mehrere Monate halten.

Was Kinder mithelfen können:

Äpfel ernten/auflesen/kaufen. Apfelschnitze in eine große Schüssel legen und zwischendurch fleißig naschen. Umrühren und die Veränderung bestaunen. Aufkleber zur Beschriftung am Glas anbringen. Und das beste: Löffel ab- und Topf auslecken, wenn diese nicht mehr benötigt werden.

Bilder:

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[AdW KW 41/09] Schnippselblumen

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Heute haben wir uns nach einer ausgiebigen Fingerfarbenschlacht noch an Papierschnipselwerke gewagt und entstanden sind diese Sonnenblumen:

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Materialien:
- Pappteller
- braunes und gelbes Papier
- Leimstift

Anleitung:
Das braune Papier in Schnippsel zerreißen (oder je nach Koordination vom Kind reißen lassen), mit Leim bestreichen (dazu entweder Schnippsel auf eine Unterlage, Leimstift draufdrücken, anheben und eingeleimten Schnippsel abnehmen oder gleich den Schnippsel auf den Leimstift drücken) und in der Mitte des Papptellers aufkleben (lassen). Das solange wiederholen, bis die Mitte halbwegs kreisrund gefüllt ist.

Für kleinere Kinder jetzt gelbes Papier ebenfalls in Schnippsel reißen und um die braune Mitte kleben lassen. Für größere Kinder (ab 3) statt der Schnippsel streifen reißen und nur ein Ende des Streifens einleimen lassen und diesen dann festkleben.
Alles wiederholen, bis ringsherum “Blütenblätter” dran sind. Wer mag kann noch einen Stiel und Blätter aus Pappe daran tackern und diesen mit grünen Schnippseln bekleben.

Tipp:
Das ganze kann man statt mit Sonnenblumen natürlich auch mit kunterbunten Blumen machen.
Wer es kleiner mag kann statt des Papptellers auch einen Bierdeckel oder eine ausgeschnittene Pappscheibe nehmen und so vielleicht eine bunte Blumenwiese gestalten!?

Unsere Erfahrungen // Fazit:
Emma hatte großen Spaß und hat sehr konzentriert (wie man an ihrer “Konzentrationszunge” sehen kann ;) ) gebastelt und ihr Werk fast ohne Hilfe fertig gestellt.
Jonathans Laune war an dem Tag eher mittelprächtig, so dass man ihm eh nichts recht machen konnte. Also hat er im wesentlichen geheult, gemotzt und geschmollt. Zwischendurch in “lichten Momenten” hat er dann aber mit Begeisterung mit mir gemeinsam die Schnippsel auf den Teller gepappt.

Bilder:
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[AdW KW 36/09] Matschen macht Spaß

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Bei dem warmen Sommerwetter dürfen die Kinder nach Herzenslust der Anziehungskraft des Wassers nachgeben ohne dass Mama gleich aus Angst vor einer Erkältung mit dem rettenden Handtuch angestürmt kommt.

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Wir haben uns den Matschspielplatz im Zoo auserkoren … genauso gut tut es aber auch eine Plantschmuschel, ein paar Schüsseln oder Eimer etc. … Hauptsache es matscht! Wenn nicht vor Ort vorhanden unbedingt Becher o.ä. zum hin- und herschütten mitnehmen. Löffel, kleine Schaufeln etc. tun’s auch. Wechselklamotten und Handtuch nicht vergessen ;)

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Beide Kinder haben es nach Herzenslust genossen und es kühlt bei zu hohen Außentemperaturen herrlich ab. Übrigens auch die Mamas, wenn sie sich barfuß in die Pfützen wagen! ;)
Nur bitte darauf achten, dass es nicht zu kühl oder windig wird, sonst droht Erkältungsgefahr … und auch beim Matschen im Wasser gilt Sonnencremepflicht!


[AdW 31/09] Perlenkette fädeln

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Material:
- dünne Schnürsenkel (mit Plastikenden) oder Plastikwäscheleine
- Perlen mit großem Loch

Anleitung und Erfahrungen:
Viel Anleitung bedarf es hier sicher nicht. Das Kind soll versuchen, die Perlen auf eine Schnur zu fädeln. Bei uns hat sich ein Schnürsenkel mit verstärktem “Plastikende” bewährt, da sich die starre Spitze leichter durch das Loch fädeln lässt. Anfangs wird das noch etwas schwierig und bedarf etwas Anleitung bzw. Vormachen. Dann sind Fingerfertigkeit und Geduld vom Zwerg gefragt.
Jonathan hat insgesamt fünf Perlen aufgefädelt, zwischendurch musste er aber immer wieder motiviert werden, weil er aufgeben wollte – die Geduld hat er nicht von der Mama geerbt ;) Schließlich ist er dann lieber einem seiner liebsten Hobbys verfallen und hat die Perlen aus der Schüssel aufs Sofa und wieder zurücksortiert und das Fädeln seiner Schwester überlassen.

Tipp:
Ich finde Schnürsenkel in der Länge 90 cm perfekt um – falls das Kind es schafft, wenigstens einen halben vollzufädeln – eine Kette daraus zu knoten. Jonathan rennt mit einer von Emma gefädelten Kette stolz wie Oskar rum. Aber Achtung: nie ohne Aufsicht mit so einer Kette rumrennen lassen!!! Bei uns gibts die höchstens für 5 Minuten und wenn ich nicht dabei bin, liegt sie ganz oben auf dem Schrank!

Fazit:
Meinen beiden hat es Spaß gemacht und zum Trainieren der Fingerfertigkeit werden wir das sicher immer wieder probieren.

Bilder:

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[AdW 25/09] Straßenmalkreide

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Zum Kindertag bekamen unsere beiden Straßenmalkreide geschenkt und die haben wir ausgiebig genutzt.

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Materialien:
- Straßenmalkreide
- geeigneter Untergrund (Betonplatten, Pflaster, Asphaltgehweg, Spielstraße etc.) – Achtung: nur dort malen, wo auch Regen zum wieder wegwaschen hinkommt!

Anleitung:
Kreide aufmachen, Kinder malen lassen :D

Unsere Erfahrungen:
Emma mal ja schon richtige Bilder, aber auch Jonathan hat mit Begeisterung rumgekritzelt!

Fazit:
Tolle Beschäftigung für draußen, wenn es mal nicht Rutsche, Schaukel oder Sandkasten sein soll … und auch Mama kann sich kreativ beteiligen!

Bilder:
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[AdW 24/09] Playmaisschaf + Schmetterling

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Da Jonathan von seinem großen Bruder eine Riiieeesenrolle mit Playmais geschenkt bekam, wich meine ursprüngliche Idee, aus Watte ein Schaf zu basteln, dem neuen Material.

Materialien:
- Playmais
- weißes und grünes Papier
- Schere
- Wasser
- evtl. Buntstifte

Anleitung:
Aus weißem Papier den Schafskörper ausschneiden (wie eine große Wolke). Dann weiße Playmaisteile in der Mitte durchschneiden und zu anfeuchten auf einen nassen Lappen drücken. Dann aufs Papier kleben.

Auf dem grünen Papier derweil den Hintergrund vorbereiten und später das Schaf aufkleben.

Für größere Kinder: Motivumrisse (z.B. Blume, Schmetterling, Baum, Auto etc.) mit Buntstiften aufmalen und vom Kind die Felder in den entsprechenden Farben bekleben lassen.

Unsere Erfahrungen:
Emma bastelt sowieso immer gern und konnte daher kaum genug kriegen. Jonathan schaute die Krümel erst etwas skeptisch an, patschte sie aber dann aber auch begeistert auf Lappen und Papier, rollte sie zwischen den Fingern und forderte lautstark neue Teile ein, wenn Mama mit dem Sortieren und Kleinschneiden nicht schnell genug hinterherkam.

Fazit:
Wir haben noch etliche Liter Material, das sicher mit großer Begeisterung verarbeitet werden wird!
Eine einfache, schnelle und recht saubere Bastel-Klebe-Matsche-Idee!

Bilder:

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[AdW 18/09] bunte Schüttelflaschen

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Auf die Idee gekommen bin ich durch Jonathans alte Krippengruppe, in die er bis zum ersten Geburtstag gegangen ist. Wir sind alle paar Wochen dort zu Besuch um Jonathans Entwicklung zu zeigen und dort spielt sowohl Jonathan als auch Emma immer wieder gern.

Materialien:
- leere Flaschen mit großer Öffnung
- Wasser
- flüssige Lebensmittelfarben
- Bügelperlen o.ä.
- verschiedene Füllmaterialien (Nudeln, Reis, Linsen etc.)

Anleitung:
Die leeren Flaschen ausspülen und abtrocknen. Dann mit den unterschiedlichen Materialien zu 2/3 füllen bzw. füllen lassen und fest zuschrauben. Falls eure Knirpse schon Verschlüsse aufdrehen können, diese noch mit Klebestreifen oder notfalls Heißkleber sichern.

Für die bunten Flaschen: abgekochtes Wasser mit einigen Tropfen Lebensmittelfarbe mischen und ein paar bunte Bügelperlen dazugeben.

Unsere Erfahrungen:
Jonathan hat mit Hingabe die Nudeln in die Flasche sortiert … und wieder ausgeschüttet … und wieder von vorn :D

Emma war auch sehr eifrig bei der Sache.
Gleich nach der Fertigstellung haben sich beide begeistert auf die Flaschen gestürzt. Sie werden herumgetragen, geschüttelt, in leere Chipsdosen gesteckt und im Lauflernwagen spazieren gefahren.

Fazit:
Tolles und vielseitiges Spielzeug und da Jonathan gern Sachen von A nach B sortiert, auch eine tolle Mitmachidee.

Bilder:

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